Über mich

Hallo,

 

Ich bin Martin Piekar – ’90 geboren – studiere Philosophie und Geschichte auf Lehramt (L3 – für Gymnasien) an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und bin Lyriker.

Schon lange vor meinem Abitur war mir klar, ich möchte zwei Wege gehen. Unterrichten und Dichten. Ich möchte aber auch beides nicht nur halbherzig machen, es ist nicht semiwichtig. Diese Entscheidung ist sehr Bastard. Es bedeutet, dass man dieselbe Konzentration, dasselbe Engagement und denselben Aufwand betreibt.

Hier stelle ich mich als Dichter vor: Seit dem Teenageralter schreibe ich Gedichte, die sich immer weiter Richtung Lyrik entwickelten (zum Unterschied, den ich hier mache, später mehr). Angefangen hat alles mit Songs. Bands die mir zeigten, wie sie sich ausdrücken und mein Wunsch war es auch, mich auszudrücken. Worüber? Das war lange eine Frage. Neben der Frage, wieso ich schreibe, die Frage wieso ich worüber schreibe. Ausdruck ist Ventil, ist Kreativität, ist Freiheit, ist Kunst, ist Arbeit von sich selbst, an sich selbst. Die Themen halte ich mittlerweile sehr intim. D.h. es kommt natürlich sehr oft mein Leben, meine Erlebnisse, meine Gefühlswelt in den Gedichten vor. Allerdings ist das auch alles ein Gebiet, über das ich hervorragend schreiben kann, weil es mich dauernd konfrontiert. Um mit Nietzsche zu sprechen:

Jeder ist sich selbst der Fernste.

Diese Distanz zu mir selbst versuche ich in Gedichten herauszubauen, denn ganz psychoanalytisch bin ich davon überzeugt, dass sich das Individuum nicht ganz selbst kennen kann, es gibt etwas Unbewusstest. Durch den langen Analyseprozess, der einem Gedicht voraus gehen kann, versuche ich mir selbst näher zu kommen. Und dabei schwingt ein Pendel immer wieder mit, dass mir andauernd zeigt, dass man sich selbst stetig neu kennen lernen kann.

“Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Man muss sich Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen!” – Albert Camus.

Ja. Es stimmt. Dazu bin ich auch noch Goth, Gothic, Grufti, Anhänger der Schwarzen Szene, … wie man will. Bezeichnung ist doch unwesentlich im Vergleich zum Lebensstil. Es geht nicht um das Ausfallen des Ausfallens wegen, ein ausgefallener Lebensstil muss mehr Fundament haben. Bei mir ist es die Sicht der Welt, die Leidenschaft des Mystischen, der Musikstil, das Geheimnisvolle, das schwarz romantische, die Wahrnehmung der Welt, eine Art Ästhetik und Philosophie. Ich nehme mir die Freiheit zu sein, wer ich sein will. – Wer mehr darüber wissen möchte, darf mich sehr gerne persönlich fragen, da im Zentrum meiner Website die und meine Lyrik stehen soll, ist das hier die einzige Stelle dafür (außer vielleicht in der Lyrik).

 

Gedichte von mir finden sich unter BLOG und als Gedichtband beim Verlagshaus J Frank - viel Freude beim Lesen

  • 2007 war ich Teilnehmer des Schreibzimmers im Literaturhaus Frankfurt am Main
  • 2010 Jahresgewinner beim “lyrix”-Wettbewerb vom Deutschlandradio
  • 2012 Stipendiat der Stiftung Niedersachsen im Literatur Labor Wolfenbüttel
  • 2012 Lyrikpreisträger beim 20. Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin
  • 2013 Finalist beim Lyrikpreis München
  • 2013 Teilnehmer beim Radikal Büchner Projekt von ZDF Kultur
  • 2014 Veröffentlichung meines ersten Gedichtbandes Bastard Echo